Bei Veenity dabei seit September 2018

Pflanzlicher Rahmersatz - Der Vergleich

Kuhmilchprodukte mit Inhaltsstoffen wie Gelatine, Laktose oder Lab bewegen gesundheitsbewusste Konsumenten gern dazu auf Alternativen wie pflanzlichen Rahm zurückzugreifen. Er ist nicht nur lecker und gut verträglich, sondern liefert uns auch gleich eine gute Portion Proteine und gesunde Fettsäuren. Inzwischen bekommt man in diversen Onlineshops, Biomärkten, Reformhäusern und sogar in einigen Supermärkten eine Auswahl an pflanzlichem Rahm.

Es gibt ihn bereits fix und fertig als Sprührahm oder als Schlagrahm, welcher mit tollem Geschmack und Stabilität beim Aufschlagen punktet. Will man Suppen oder Saucen verfeinern, kann man auf eine Auswahl an pflanzlicher Cuisine zurückgreifen. Von Sojarahm über Reis-, Hafer-, Mandel- und Dinkelrahm ist alles in den Regalen zu finden. Auch Kokosmilch eignet sich super als pflanzliche Rahmalternative.

Dinkelrahm

Dinkelmilch bietet uns von Natur aus relativ wenig Vitamine und Mineralstoffe, weil der Grossteil dieser bei der Herstellung im Getreidebrei zurückbleibt. Wenn man ansonsten auf eine ausgewogene Ernährung achtet, ist das nicht weiter tragisch. Dinkelrahm lässt sich übrigens auch leicht selbst herstellen. Geschmacklich ist dieser pflanzliche Rahm stark getreidelastig, weshalb ich ihn gern zum Backen empfehle.

Sojarahm

Sojarahm eignet sich hervorragend zum Kochen und Backen sowie zum Zubereiten kalter Speisen. Er kann genauso eingesetzt und verwendet werden, wie Rahm aus Kuhmilch. Zudem ist Sojarahm eine tolle Alternative, um leckere Dips oder Salatsaucen herzustellen. Sojarahm hat weniger Fettanteile als Kuhrahm und einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Ihr leichter Eigengeschmack stört kaum, da dieser sich gut mit Gewürzen, Süssungsmitteln oder Vanille überdecken lässt.

Haferrahm

Haferrahm enthält neben zahlreichen, wichtigen Mineralien und Vitaminen auch Proteine und Lecithin. Er ist soja-, nuss- und cholesterinfrei und eignet sich somit für Allergiker und Menschen mit Laktoseintoleranz. Haferrahm eignet sich ausgezeichnet zum Verfeinern von herzhaften Speisen und Saucen, aber ebenso zum Verfeinern von Desserts. In der Handhabung unterscheidet er sich kaum von Kuhrahm.

Reisrahm

Reisrahm ist nicht nur soja-, nuss- und cholesterinfrei, sondern ebenso gluten- und laktosefrei. Damit eignet er sich ebenfalls hervorragend für Allergiker und Menschen mit Laktoseintoleranz. Er wartet zudem mit einem sehr geringen Fettanteil auf. Reisrahm ist geschmacklich sehr mild, leicht süss und weist fast keinen Eigengeschmack auf, weshalb man ihn gerne zum Backen nutzt, aber auch zum Kochen.

Mandelrahm

Mandelrahm ist eine weitere, leckere und reichhaltige Alternative für Rahm aus Kuhmilch. Der leichte Mandelgeschmack macht sich gut in Kaffeespezialitäten, kann aber auch prima zum Kochen und Backen verwendet werden. Mandelrahm ist besonders nährreich, liefert nicht nur wertvolle Fettsäuren, sondern auch jede Menge Mineralien und kann helfen die Cholesterinwerte zu senken und vor Diabetes zu schützen.

Sahne im Kaffee
In einigen Läden gibt es bereits sogar fixfertigen Sprührahm zu kaufen


Cashewrahm

Cashewrahm ist eine weitere, wertvolle und reichhaltige Alternative. Er ist ebenfalls sehr mild im Geschmack, aber ohne die natürliche Süsse des Reisrahms. Aufgrund der ungesättigten Fettsäuren, dem guten Proteingehalt und der Menge an Eisen, Magnesium und Kalium ist dieser laktosefreie Rahm sehr gut bekömmlich und auch gesund. Cashews können ausserdem unser Immunsystem stärken und Herz- und Kreislaufkrankheiten vorbeugen.

Rezept für Cashewrahm

Ich stelle fast jeden Tag selber Cashewrahm her, weil seine Herstellung so einfach und schnell ist. Er lässt sich ganz einfach im Verhältnis 1:2 herstellen. Dazu kann man beispielsweise 100 Gramm Cashewkerne und 200 Deziliter Wasser nehmen.

Die Kerne werden einige Stunden, am besten über Nacht, in Wasser eingeweicht und anschliessend in einem guten Mixer püriert, bis die Masse eine sahnige Konsistenz bekommt. Mit der Wassermenge kann man immer nach eigenem Gusto experimentieren, um den Rahm entweder dicker oder flüssiger zu bekommen.

Rezept für Mandelrahm

Das braucht man:

  • 250 Gramm ungeschälte Mandeln
  • 250-350 Deziliter Mandelmilch (selbstgemacht)
  • 1-3 EL Sonnenblumenöl 

Und so wird’s gemacht:

  1. Die Mandeln mindestens acht Stunden- am besten über Nacht in kaltem Wasser einweichen.
  2. Die Mandeln gründlich abspülen und mit der Hälfte der Mandelmilch in einen Mixer geben. Langsam mixen.
  3. Wenn die Mandelmasse an den Seiten des Mixers klebt, einfach wieder etwas Mandelmilch zugeben und weiter mixen, bis ein cremiger Mandelrahm entsteht.
  4. Das Öl hinzufügen, damit der Rahm gebunden wird. Fertig.

Beide Rahmvarianten lassen sich für ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Much love,
Nicole

 

Welche Rahmalternative nutzt du am liebsten? Verrate es uns in den Kommentaren!

Bleib up to date mit The Vegan Coach auf Instagram.

3

Kommentare ( 0)

ein Konto, um diese Story zu .