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Story ERNÄHRUNG GESUNDHEIT SUPERFOOD

Die Kokosnuss – ein vielseitiges Superfood

In vielen Ländern ist die Kokosnuss ein Grundnahrungsmittel. Sie schmeckt nicht nur toll, sondern ist vielseitig einsetzbar und zudem eine Wohltat für unseren Körper. Sie stammt aus den Tropen und wird hauptsächlich in Indien, Indonesien, Brasilien auf den Philippinen und in der Dominikanischen Republik angebaut. Von dort aus wird sie in die ganze Welt exportiert.

Kokosnüsse sind vollgepackt mit wertvollen Nährstoffen, Mineralien und Vitaminen, was sie zu einem wahrhaften Superfood macht. Ihr Aufbau sieht folgendermassen aus:

  • sie besteht zu etwa einer Hälfte aus Wasser.
  • etwa ein Drittel sind Fette.
  • fast ein Zehntel sind Ballaststoffe.
  • knapp fünf Prozent sind Zucker,Proteine machen etwa vier Prozent aus
  • etwa ein Prozent sind Mineralstoffe und Vitamine.

Tropischer Immunbooster

Das weisse, faserige Fruchtfleisch der Kokosnuss ist roh besonders aromatisch und zudem äusserst fett- und nährstoffreich. Aber nicht nur ihr Fruchtfleisch sondern auch das Kokosnusswasser sind reich an Ballaststoffen, B-Vitaminen, Kalzium, Vitamin C, Aminosäuren und Antioxidantien. Besonders hervorzuheben sind dabei die im Kokoswasser enthaltenen Elektrolyte.

Wer beispielsweise nach dem Sport gerne auf isotonische Getränke zurückgreift, trifft mit dem Konsum von Kokosnusswasser die beste Wahl. Die im Kokoswasser enthaltenen Elektrolyte liefern uns wertvolle Mineralien und sorgen dafür, dass unser Körper hydriert bleibt. Ein erfrischendes Lebenselexier. Zudem wird durch Kokoswasser die Produktion von weissen Blutkörperchen angeregt, was unser Immunsystem stärkt und unterstützt.

Kokosöl für eine gesunde Mundflora

Besonders hervorzuheben sind die antibakteriellen Eigenschaften der Kokosnuss. Seit vielen Jahren schon, nutze ich Kokosnussöl zum morgendlichen Ölziehen. Dazu nehme ich einen Teelöffel kaltgepresstes Bio Kokosöl und belasse es für ca. 10 Minuten in meinem Mund. Dabei ziehe ich es immer wieder zwischen meinen Zähnen durch und bewege es so in meinem Mund hin und her. Anschliessend spucke ich es in ein Tuch und werfe es in den Müll.

Schon in der ersten Literatur des Ayurveda wird das Ölziehen empfohlen. Es ist eine unkomplizierte Methode zur täglichen Entgiftung und wirkt sich positiv auf vielerlei Beschwerden und/oder Krankheiten aus. Beim Ölziehen entziehst Du über Deine Zunge und Mundschleimhaut Gifte und Säuren aus Deiner gesamten Mundhöhle. Dabei massierst Du durch die ziehenden Bewegungen Dein Zahnfleisch und aktivierst so Deine Selbstheilungskräfte.

Als Pflegeprodukt direkt auf der Haut verwendet, versorgt Kokosöl unsere Haut optimal mit Feuchtigkeit, da die gesättigten Fettsäuren den natürlichen Fettgehalt der Haut wiederherstellen. Kokosöl ist hypoallergen, weshalb man es direkt auf die Haut geben kann und es auch als Zutat für natürliches Deo oder als Trägeröl für ätherische Öle geeignet ist. Sofern man sich regelmässig mit Kokosöl eincremt, können sogar Hautleiden wie Ekzeme gelindert werden.

Backen mit Kokosmehl

Menschen, die sich kohlenhydratarm oder glutenfrei ernähren möchten, haben Kokosmehl für sich zum Backen entdeckt. Auch wenn Kokosmehl nicht dazu geeignet ist, die komplette Mehlmenge aus glutenhaltigen Rezepten zu ersetzen, weil es keine Klebereigenschaften enthält, kann man dennoch gut 20-30% der in herkömmlichen Rezepten angegebenen Mehlmenge ersetzen.

Kokosmehl ist nicht so vollgepackt mit Kohlehydrate, wie glutenhaltiges Mehl. Dafür ist es reich an Ballaststoffen, die ganz sanft unsere Verdauung unterstützen und stellt eine gute Proteinquelle dar. Mit Kokosmehl kann man von Kuchen über Brötchen und Brot bis zu Waffeln alles backen, was das süsse Herz begehrt.

Waffeln
Kokosmehl ist nicht so vollgepackt mit Kohlehydrate, wie glutenhaltiges Mehl. Dafür ist es reich an Ballaststoffen.

Rezept für Kokoswaffeln

Das brauchst du:

  • 200g Mehl
  • 80g Kokosblütenzucker
  • 0,5 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz (ich verwende Himalayasalz)
  • 20g Kokosraspeln
  • 400ml frische Kokosmilch (alternativ aus der Dose)
  • 1 TL Bio Vanilleextrakt oder -pulver
  • 100 ml kohlensäurehaltiges Wasser
  • 1 EL natives Kokosöl, plus ein wenig mehr zum Einfetten

Und so wird’s gemacht:

  1. Für den Waffelteig Mehl, Backpulver, Kokosblütenzucker, Salz und die Kokosraspeln in einer Schüssel miteinander vermengen.
  2. Die Hälfte der Kokosmilch im Mixer kurz glattrühren und die andere Hälfte in den Kühlschrank stellen.
  3. Nun das Kokosöl und den Vanilleextrakt zur Kokosmilch in den Mixer geben und mixen bis sich das Kokosöl aufgelöst hat. Wasser dazugeben und alles unter die trockenen Zutaten rühren bis ein glatter Teig entstanden ist.
  4. Den Teig für eine Viertelstunde ruhen lassen. Währenddessen das Waffeleisen vorheizen und mit einem Pinsel das Kokosöl auf das Waffeleisen geben. Dies verhindert ein Ankleben der Waffeln am Eisen.
  5. Etwa drei bis vier EL Teig ins Waffeleisen geben und einige Minuten backen, bis sich das Waffeleisen leicht öffnen lässt. Die Backzeit hängt vom jeweiligen Waffeleisen ab.  
  6. Die fertigen Waffeln kann man bei 100°C im Ofen warmhalten, bis der ganze Teig verbacken ist.

Die Waffeln nach Lust und Laune toppen. Wie wäre es mit frisch aufgeschlagenem Kokosrahm und frischen Erdbeeren?

Viel Spass beim Ausprobieren und much love,
Nicole 

 

Welches ist dein liebstes Waffelrezept? Wie verwendest du Kokosnuss am liebsten? Sag es uns in den Kommentaren.

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