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Food in the nude – Ohne Plastik mehr Umsatz

Es tut sich etwas bei den Supermärkten: Seit dem die neuseeländische Supermarktkette "New World" vor Kurzem mit ihrer Kampagne "Food in the nude" aufgehört hat, das meiste Obst und Gemüse verpackt zu verkaufen, stiegen die Verkaufszahlen teilweise um 300%. Nigel Bond, seines Zeichens stolzer Besitzer eines New World Supermarktes in Bishopdale sagt, dass das Kunststoffverbot mehr positive Rückmeldungen hervorgerufen hat als jede andere Änderung, die während seiner 30-jährigen Karriere in der Supermarktbranche vorgenommen wurde. New World Supermärkte haben Kunststoffverpackungen durch Kühlregale mit eingebautem Gemüsehalter ersetzt. Dieses System hält Gemüse viel frischer als umweltschädliche Kunststoffverpackungen. Auch die britische Supermarktkette Tesco hat verkündet, bei 45 Obst- und Gemüseprodukten ganz auf Plastikverpackungen zu verzichten.

Wie sieht es hier in der Schweiz, in Deutschland oder Österreich aus? Was sind eure Erfahrungen bezüglich unnötiger Verpackungen von Produkten, die an und für sich nicht verpackt werden müssen? Schreibt uns eure Erfahrungen. 

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Kommentare ( 1)

Ich würde mir das hierzulande wünschen.
Mir kommt es so vor, als würde wieder vermehrt auf Plastik gesetzt. Migros verkauft gar Baby-Bananen im Plastikbeutel. Wieso braucht ein von der Natur verpacktes Produkt auch noch Plastik? Das gleiche mit Radieschen, Gurken, Broccoli, etc... 
Fragwürdig war auch die Headline "Coop verzichtet auf Plastik bei der Brotabteilung". Obschon nun 80% der Tüten aus Papier sind, befindet sich dennoch ein Plastikanteil darin. 

ich bin gespannt, wie lange es hier dauert, bis (wenn überhaupt) zu so einer Änderung kommt, wie hier im Artikel beschrieben.