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Story ERNÄHRUNG

Fünf Tipps für den Einstieg in die pflanzliche Ernährung

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass der Einstieg in die pflanzliche Ernährung gar nicht so einfach und oftmals verwirrend sein kann. Mittlerweile werden uns so viele Informationen angeboten, dass man gar nicht weiss, wo man eigentlich anfangen soll. Das Angebot an Quellen reicht von Blogs über Printmedien bis hin zu Kursen, die man sogar online absolvieren kann. Mein eigens entworfener Onlinekurs ist beispielsweise eine praktische Hilfe für Einsteiger.

Wenn ich daran zurückdenke, wie lange ich meine Zeit damit verbracht habe, die Zutatenlisten auf Produkten im Supermarkt zu studieren, wird mir heute noch schwindelig. Damit du dich gleich zu Beginn der Umstellung nicht so überfordert fühlst, wie ich mich damals, habe ich heute meine fünf besten Tipps für deinen Einstieg in die pflanzliche Ernährung zusammengefasst. Damit gelingt dir der Start zum veganen Lifestyle garantiert im Handumdrehen.

1. Step by Step

Take it easy on you. Ganz ehrlich. Lass dir Zeit. Du musst nicht alles und schon gar nicht sofort umstellen. Fange in kleinen Schritten bei deinen Mahlzeiten an. Du kannst zum Beispiel erstmal nur einzelne Gerichte, wie beispielsweise das Frühstück umstellen und mit der Zeit dann alle deine anderen Lieblingsgerichte. Entdecke online, in Supermärkten und Reformhäusern deines Vertrauens pflanzliche Alternativen zu deinen Lieblingsprodukten und den Nahrungsmitteln, die du regelmässig kaufst.

2. Sortiere deine Vorratskammer aus

Hat die Umstellung begonnen, ist es an der Zeit die Vorräte und den Kühlschrank auszusortieren. Dabei kannst du erstmal alle Lebensmittel anhand ihrer Zutatenliste auf ihre tierischen Bestandteile überprüfen. Ich habe mir damals eine Liste angefertigt und aufgeschrieben, welche Produkte für mich nicht mehr in Frage kamen. Das hat mir eine gute Übersicht der pflanzlichen Alternativen gegeben.

Mittlerweile ist die pflanzliche Ernährung auch in der Schweiz angekommen und die Auswahl ist grösser geworden. Oft wird bei veganen Produkten der Aufdruck gesichtet: „… kann Spuren von Milch oder Eiern enthalten“. Dieser Hinweis ist eine gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung für Allergiker. Der Hintergrund dieser Kennzeichnungspflicht ist, dass Produzenten nicht garantieren können, dass in ihren Produktionsstätten keine Restbestandteile der aufgeführten Inhaltsstoffe in ihre Erzeugnisse gelangen könnten. Die Produkte sind aber rein pflanzlich und somit vegan.

veganes Essen
Eine Ernährungsumstellung darf ruhig langsam und Stück für Stück passieren

 

3. Finde deine pflanzlichen Alternativen

Jeder, der seine Ernährung auf pflanzlich umgestellt hat, kennt die Herausforderung im Sommer: Du bist zur Grillparty bei Freunden eingeladen und hast keine Idee, was du grillieren sollst? Wie wäre es mit Gemüse wie beispielsweise Kartoffeln, gefüllte Pilze, Aubergine oder Paprika? Gemüse lässt sich super grillieren, ebenso wie Räuchertofu. Oder bediene dich an der immer grösser werdenden Auswahl an Convenience-Würstchen und -Plätzchen.

Ein leckerer pflanzlicher Dip zum Grillgemüse lässt sich beispielsweise im Handumdrehen aus Cashewnüssen, frischen Kräutern, etwas Salz und Pfeffer herstellen. Eine grosse Auswahl an Blogs und veganen Kochbüchern helfen gezielt bei der Auswahl von neuen Lieblingsrezepten.

4. Vermeide Fertiggerichte

Beim Thema Kochen gehen die Meinungen sehr oft auseinander. Erfahrungsgemäss setzen sich Menschen, die ihre Ernährung auf pflanzlich umstellen wollen, aktiv mit selbiger auseinander und wollen sie verbessern. Wenn man Fertiggerichte vermeidet, macht man oft auch automatisch einen Bogen um Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker. Zudem hast du den Salz-und Zuckerkonsum beim frischen Kochen besser unter Kontrolle.

5. Sei offen für neue Geschmackserlebnisse

Wenn du dich in die pflanzliche Küche stellt, bist du plötzlich umgeben von neuen Geschmackserlebnissen. Quinoa, Amaranth, Kichererbsenpasta, Tofu in allen Variationen, Linsenlasagne, Cheesecake aus Cashewnüssen und Schlagrahm aus Kokosmilch sind nur ein paar Beispiele aus der neuen Welt der Geschmäcker, die nun auf dich wartet. Sei offen und probiere ruhig alles aus. Nutze die Welt der Kräuter, um deine neuen Kreationen geschmacklich zu unterstreichen und lasse dich von der kulinarischen Weiten der internationalen Küchen inspirieren.

Mein Extratipp

Egal was du ausprobierst - hab Freude daran. Geniesse es. Es wird ein aufregendes Erlebnis voller neuer Erkenntnisse und Entdeckungen.

 

Much love,
Nicole

 

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