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The Tiny Factory bringt den Müesli-Hype in die Schweiz

Knusprig, nussig und mit viel Liebe geröstet: In der Bio-Bäckerei von John Baker im Zürcher Stadelhofen produziert das Team der Tiny Factory handgemachtes Granola. Das kernige, leckere Müesli hat es dank Gründerin Sibylle vom Ursprungsland Amerika mittlerweile auch in die Schweiz geschafft – und versüsst Vielen damit das Zmorge.

The Tiny Factory legt nicht nur grossen Wert auf einzigartigen Geschmack und ästhetisches Packaging, sondern produziert ausserdem so nachhaltig, wie nur möglich. Warum Sybille und ihr Team grossen Wert darauf legen und was das Besondere an ihrem Konzept ist, erklärt sie uns im Interview.

Hi Sibylle! Bitte stell dich vor und verrate uns, wer bist du und was du machst.
Nebst meiner Haupttätigkeit bei einer Umweltschutzorganisation leite ich die ‘The Tiny Factory’ in Zürich, welche sich dem Rösten von hochwertigem Granola verschrieben hat. Leben tu ich in Zürich. Ich bin gerne aktiv, brauche viel Luft, Bewegung und positive wie tiefgründige Menschen um mich herum.

Was ist dein beruflicher Background?
Ich komm aus dem Verkauf und Marketing.

Wie hat The Tiny Factory angefangen? Was hat dich motiviert, dich selbstständig zu machen?
Nach einem längeren Prozess der Vorbereitung und während einer arbeitslosen Zeit war der Moment da, mich mit meinem lang erprobten Granola auf den Markt zu wagen. Die Motivation dazu kam durch ersehnte Sinnhaftigkeit in meinem Tun und das Kreieren eines eigenen Produktes.

Wie gross ist das Team und seit wann gibt es euch?
Inzwischen legen sechs verschiedene Personen regelmässig ein bis zwei Mal pro Woche in der Backstube Hand an. Im Hintergrund kümmert sich unser Buchhalter um die Richtigkeit der Zahlenwelt. Die Lancierung war an einem Weihnachtsmarkt 2015.

Wie stellt ihr eure einzigartigen Granola-Mischungen her?
Immer frisch gemischt, im Backofen geröstet und nach Abkühlung verpackt am selben Produktionstag/abend in der Backstube von John Baker am Zürcher Stadelhofen.

Was ist das Besondere an eurem Konzept?
Wir produzieren in kleinen Mengen - liefern somit immer frisch aus, machen fast jeden Herstellungsschritt von Hand, benutzen ausschliesslich hochwertige biologische Zutaten und verpacken der Ästhetik halber das Produkt einen Tick aufwändiger als es wohl jeder andere Müesli-Produzent hierzulande tut. :)

Gab es berufliche Hürden, die ihr überwinden musstet?
Berufliche Hürden gab es nicht, nein. Wir folgen dem Motto: Learning by doing.

Wie wichtig ist dir das Thema Nachhaltigkeit? Wie lebst du sie beruflich?
Lebenswichtig. Die Frage dürfte man sich selber gar nicht mehr stellen müssen. Unsere Nüsslis werden durch die Restwärme des Backofens geröstet. All unsere Zutaten sind fair gehandelt und stammen aus biologischem Anbau. Unser Verpackungsmaterial ist recycled. Zudem produzieren wir grösstenteils vegane Produkte.

Welchen Tipp würdest du anderen GründerInnen geben, die sich ebenfalls im nachhaltigen Bereich selbstständig machen wollen?
Bevor ein Produkt oder eine Dienstleistung als nachhaltig propagiert wird, sollte man sich mit dem Ursprung der dafür nötigen Ressourcen befassen. CO2-neutral herzustellen/zu dienen ist (noch) nicht immer möglich, doch man sollte ehrlich versuchen nachhaltig zu handeln und zu produzieren.

Welche Zukunftspläne habt ihr für The Tiny Factory?
Dem ‘Tiny’ vorerst treu zu bleiben. Wir wollen die Qualität aufrecht erhalten und begrüssen weitere Zusammenarbeiten wie die mit den Zürcher Machern John Baker und enSoie.

Vielen herzlichen Dank für das tolle Interview, liebe Sibylle!

 

Kennst du die Granolas der Tiny Factory bereits? Hast du eine Lieblinsgssorte? Verrate es uns in den Kommentaren und gib der Story ein Herzchen!


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Interview: Allegra Wolff

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