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We love it very Matcha - Hakuma aus Wien

Die Wiener Jungs von HAKUMA produzieren Tee für Querdenker, Träumer und alle zwischendrin. Mit ihrem Drink aus Matcha wollen sie die herrschende Tee-Kultur wachrütteln - wortwörtlich. Denn die japanische Teespezialität liegt nicht nur voll im Trend, sondern bekämpft durch das enthaltene Koffein auch jede Form von Müdigkeit und schmeckt durch die Zugabe von Mango, Zitrone, Ingwer, Agave und Baobab (alles Bio!) fantastisch. Wir haben uns mit Hakuma-Geschäftsführer Christian unterhalten.

Hi Christian. Bitte stell’ dich vor und verrate uns, woher du kommst und was du machst.
Hi, ich heisse Christian Koder und komme aus Wien. Seit 2016 bin ich Geschäftsführer der Hakuma Handels-GmbH.

Was ist dein beruflicher Background, was hast du vor deiner Selbstständigkeit gemacht?
Ich würde sagen, ich hab das Standard-Prozedere hinter mir. Tourismusschule mit Matura. Danach ein Wirtschaftsstudium begonnen und abgebrochen, anschliessend 3 Jahre Klinkenputzen bei einem relativ grossen Getränkeunternehmen. Irgendwann wusste ich, da muss noch mehr drin sein. Um wirklich etwas in einem gewissem Marktsegment zu verändern, muss man seinen eigenen eisernen Weg gehen oder ein verdammt gutes Team hinter sich haben. Ich habe das Glück, dass bei Hakuma beides zusammenfliesst.  

Wann und warum kam das “Aha-Erlebnis”, um HAKUMA zu gründen?
Das war an einem Nachmittag im November 2015. Ich spazierte am Naschmarkt in Wien (ein wunderbarer Markt mit frischen Kräutern, Früchten und Gemüse) herum und bin in einen Matcha-Laden gestolpert. Dort herrschte natürlich Matcha-Overkill. Das grüne Pulver hat mich damals irrsinnig fasziniert. Und dort kam mir die Idee, dass man aus Tee noch weitaus mehr machen kann, als der Markt bis dato hergab.  

Welche Stolpersteine lagen auf dem Weg zum Erfolg?
Wir hatten das Glück relativ schnell von den wichtigen Cafés und Shops in Wien gelistet worden zu sein. Darum kämpften wir zum Grossteil nur mit Stolpersteinen, die wir uns selbst in den Weg gelegt hatten. Wir dachten mal kurz, dass wir die ganze Sache mit Hakuma in den Sand gesetzt hätten. Wir waren damals ziemlich am Boden. Aber wir haben die Niederlage als Chance gesehen, um es beim nächsten Mal besser zu machen. Und das haben wir auch getan.

Wie gross ist euer Team heute und was motiviert euch täglich?
Wir sind zurzeit sieben Leute in den Bereichen Marketing, Sales und Produktion. Ich denke die grösste Motivation ist es, ein Team zu haben, auf das man sich verlassen kann und das sich auch auf einen selbst verlässt. Dieser Umstand macht Arbeit zu etwas, das mehr wie ein ziemlich aufregendes Spiel aussieht. Jeder will das Beste aus sich herausholen und punkten.

Was inspiriert dich an deiner Arbeit?
In erster Linie inspirieren wir uns im Team gegenseitig. Wir teilen alle dasselbe Mindset. Jeder Einzelne bringt ständig eigene Ideen auf den Tisch und das sorgt immer wieder aufs Neue für Motivation, gemeinsam etwas zu verändern.  

Was ist das Besondere an eurem Matcha-Drink?
Anders als bei herkömmlichen Iced Teas steckt in HAKUMA Whole Tea das ganze, frisch gemahlene Bio-Teeblatt. So landen Geschmack und alle belebenden Inhaltsstoffe unserer Premium-Tees pur und ungefiltert in jeder Flasche.

Woher bezieht ihr eure Rohstoffe und was sind eure Anforderungen an diese?
Unseren Premium-Tee beziehen wir von Bio-Bauern, die wir persönlich kennen. Besonders wichtig für uns ist die Nähe zu den Produzenten. Alle in unserer Wertschöpfungskette sollen fair und gerecht entlohnt werden.

Was steckt hinter der Message “Destroy / Create”?
Bei Destroy/Create geht es darum, dass hinter jeder Niederlage auch eine neue Chance steht. Die ganze Kampagne wurzelt quasi in unserer eigenen damaligen Niederlage. Wir dachten uns, wenn wir es geschafft haben, aus Trümmern etwas Neues entstehen zu lassen, dann schaffen das andere auch. Picasso hat mal gesagt „Every act of creation is an act of destruction“ und da hatte der Gute auf jeden Fall recht.

Wie wichtig ist dir das Thema Nachhaltigkeit?
Nach wie vor sehr wichtig. Wir arbeiten mit rein pflanzlichen Rohstoffen. Wir sind stolz, dass unser Unternehmen CO2-NEUTRAL zertifiziert ist. In Zukunft werden wir noch viele weitere Projekte in der ganzen Welt fördern.  

Welche Zukunftspläne hast du für HAKUMA?
Seit der Gründung von HAKUMA im Jahr 2016 vergeht kein Tag, an dem wir nicht an unserer Aufgabe arbeiten, am Status Quo der herrschenden Teekultur zu rütteln. Das werden wir auch in Zukunft tun. Zwei weitere Produkte im Getränkebereich werden bereits im März/April 2019 gelauncht.

Hast du einen Tipp für andere, die sich im Food- und Beverage-Bereich verwirklichen wollen?
Alles anders machen als die anderen und nicht davor zurückschrecken mal ins eiskalte Wasser zu springen. Weil das kann manchmal auch ziemlich erfrischend sein.

Vielen Dank für das spannende Interview, lieber Christian! 

 

Kennst du HAKUMA bereits? Wie verwendest du Matcha am liebsten? Sag es uns in den Kommentaren. 

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